Die Erstkommunion findet immer im April oder Mai in der Gemeinde statt.

Vor der eigentlichen Kommunionsfeier findet der Kommunionsunterricht neben oder manchmal auch im Religionsunterricht der Schulen in den Gemeinden statt. Dieser Unterricht wird von Gemeinde zu Gemeine unterschiedlich gestaltet.

In dem Unterricht werden die Kinder auf das heilige Sakrament der Erstkommunion vorbereitet. Sie erfahren in diesem auch etwas über den Hintergrund und die Bedeutung. Der Unterricht, gehalten von einem sogenannten Katecheten, findet zumeist wöchentlich am Nachmittag in den Schulen, beginnend nach den Sommerferien, bis kurz vor der Erstkommunionsfeier (April, Mai) statt.

Die Erstkommunion führt schließlich zum erstmaligen Empfang der Eucharistie. Diesbezüglich wird auch der Leidensweg von Jesus Christus bis hin zum letzten Abendmahl im Unterricht behandelt. Weiter werden viele christliche Grundlagen besprochen. Darunter fallen unter anderem das Symbol des Kreuzes, diverse Gebete, der Ablauf einer Messe und vieles mehr.

Außerdem wird im Vorfeld, während der Vorbereitungen auf die Erstkommunion, das erste Mal das Sakrament der Beichte abgelegt.

Die eigentliche Kommunionsfeier findet dann in der Gemeindekirche statt. Üblicherweise versammeln sich die Kommunionskinder mit ihren Eltern vor der Feier im Pfarrheim. Dort werden sie von dem Pfarrer und den Ministranten begrüßt. Gemeinsam marschieren sie in einem langen Zug in die Kirche ein. Ihre Erstkommunionskerzen werden dabei mit dem Feuer der Osterkerze entzündet.

Nach der feierlichen Messe verbringt die Gemeinde den Nachmittag entweder zusammen in einem Gasthaus oder man geht individuell noch Essen.